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Schwache Aktienmärkte zum Wochenschluss

Die letzte Woche ging für die aus unserer Sicht wichtigsten Handelsplätze uneinheitlich zu Ende. So legte Japan mit + 0,8% (Nikkei 225 – Börsenschluss heute früh unserer Zeit – der aktuelle Future auf den Nikkei liegt knapp 2% im Minus) leicht zu. In den USA, mit – 0,1 % (S&P 500), bleibt es zur Stunde im Wochenvergleich nahezu unverändert. Allerdings sind die Vorzeichen an den US-Börsen für den heutigen Tag deutlich negativ. In Europa drehte das vorher freundliche Bild bereits zur Wochenmitte. Der Deutsche Aktienmarkt führte die Verliererliste an: – 2,4 % (DAX) und Europa (EuroStoxx 50) verlieren nur unwesentlich weniger mit – 2,2 %.

Schwache Einkaufsmanager Index Zahlen belasten die Europäischen Börsen
Der Grund für den schwachen Wochenausklang in Europa, dürften die Börsianer heute in den schwachen Einkaufsmanager Index Zahlen suchen, die heute Morgen veröffentlicht wurden. So geht die deutsche Industrie in eine beschleunigte Talfahrt über. Daraus lässt sich ableiten, das die deutsche Wirtschaft im März 2019 so langsam gewachsen ist, wie es seit 2013 nicht mehr zu verzeichnen war. Ein weiterer Stellenrückgang sorgt in der Industrie dazu, dass neugeschaffene Jobs so gering ausfielen wie zuletzt vor knapp 3 Jahren.

Die amerikanische Notenbank beendet den Zinserhöhungszyklus und die Bilanzverkürzung
Auf den ersten Blick gestaltete sich am vergangenen Mittwoch die Entscheidung der amerikanischen Notenbank, den aktuellen Leitzins (2,25 – 2,50%) unverändert zu lassen, als relativ unspektakulär und wurde so auch im Vorfeld erwartet. Eine Zinserhöhung für das laufende Jahr, scheint nun nicht mehr auf der Agenda zu stehen. Weiterhin gab die Fed Einzelheiten zum geplanten Stopp der Bilanzschrumpfung bekannt. Bereits ab Mai wird das Tempo der Bilanzverkürzung gedrosselt und von Oktober an soll die dann erreichte Bilanzgröße weitgehend konstant gehalten werden.

Bei einer tieferen Analyse wird klar, dass die Notenbanker in Amerika sorgenvolle Blicke auf den weiteren Verlauf der Konjunktur richten. Sie bescheinigen der amerikanischen Wirtschaft zwar aktuell immer noch eine gute Verfassung. Offensichtlich wachsen die Sorgen der Fed vor einer spürbaren Wachstumsverlangsamung im weiteren Jahresverlauf und darüber hinaus.

Wenn man diese Fakten zusammenfasst, dann hat die Fed am Mittwoch durch die Hintertür das Ende des jüngsten Zinserhöhungszyklus (seit Dezember 2015) verkündet. Wir sind der festen Überzeugung, dass die Fed im ersten Halbjahr 2020 zu Zinssenkungen übergehen wird.

Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihen fiel diese Woche auf ein neues Jahrestief und notiert zur Stunde mit -0,026% im negativen Bereich.

Kurzüberblick über die wichtigsten Märkte:
Freitag Vorwoche
DAX: 11.685 – 2,40 % 11.406
Euro Stoxx 50: 3.286 – 2,20 % 3.311
S&P 500: 2.822 – 0,10 % 2.819
Nikkei 225: 21.450 + 0,80 % 21.627
* VERÄNDERUNG ZUM VORWOCHEN FREITAGS SCHLUSSKURS
Rendite 10 jährige Bundesanleihen:
-0,026 % p.a.

Volatilitätsindex (vix)
Die Volatilität (VIX) bewegte sich im Wochenverlauf von einem Tief am Montag bei 13,16 Punkten auf einen Höchststand von 15,06 Punkten zum Schluß dieser Handelswoche.

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admin am 28. März 2019 in Aktuell, Aktuelles

Gewinnbringende Investitionen – 20.08.2018


Wer sucht noch einen sicheren Hafen?
Einen Seemann kann doch nichts erschüttern! Weder Wind mit Stärke 10, noch der Klabautermann oder gar das wilde Meer. Deshalb fährt ein echter Seemann auch nicht zur Sicherheit an Land, sondern um in jedem Hafen eine Braut zu treffen. So weit, so gut. Trotzdem: „Sicherer Hafen“ – war da nicht was? Ja, da war was: Neben denen, die keine Angeber oder nicht lebensmüde sind und einem Sturm auf offener See lieber aus dem Weg gehen, steuern in Krisenzeiten normalerweise auch die Anleger an den Kapitalmärkten gern einen sicheren Hafen an: Gold! Das hat Gründe. Denn für viele Menschen ist das edelste aller Metalle mit der Erwartung verbunden, seinen Wert zu erhalten oder zu steigern, wenn ringsumher die Gefahr besteht, dass die Kurse von beispielsweise Aktien oder Anleihen ins Bodenlose fallen.

Krisen und Krisenherde gibt es zurzeit wahrlich genug: den erratischen Präsidenten der USA, sogenannte Populisten in Europa, die in vielen Ländern der Erde riesige Staatsverschuldung, das vielleicht in einen veritablen Handelskrieg mündende Zollgeplänkel zwischen den USA und China, der Brexit, der ohne Ausstiegsvertrag droht, alle Beteiligten in eine mindestens mittlere Katastrophe zu stürzen – sie alle sind geeignet, die Kurse an den Kapitalmärkten nachhaltig ins Minus zu treiben. Gold müsste deshalb Konjunktur haben, sein Preis steigen oder auf hohem Niveau stabil bleiben. Aber Gold hat keine Konjunktur, im Gegenteil: Zu Beginn des Jahres lag der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) Gold noch bei rund 1350 US-Dollar. Mitte April setzte die Talfahrt ein, die Ende Juli mit 1221 US-Dollar einen vorläufigen Tiefpunkt erreichte, um sich danach fortzusetzen.

Wenn Gold-Bären nicht schmecken
Es gibt aber nicht nur Anleger, die trotz schwieriger Umstände nicht in Gold, sondern im Umfeld steigender Zinsen eher in beispielsweise US-Staatsanleihen investieren: Darüber hinaus haben in den vergangenen Monaten sogenannte Gold-Bären („Bärenmarkt“ steht in der Sprache der Börsianer für anhaltend fallende Kurse) besonders viel Gold verkauft, um ihre Wetten auf niedrigere Goldpreise einzulösen, und waren damit erfolgreich. In dieser Gemengelage aus allgemeiner Sorglosigkeit der Anleger, die auf die Erfahrung der vergangenen Jahre baut, dass Politik und Notenbanken für jedes wirtschaftliche Problem schon eine Lösung finden und damit die Kapitalmärkte und das eigene Portfolio retten werden, und der aktiven Spekulation auf fallende Preise haben Gold, aber auch andere Edelmetalle wie Platin und Palladium keine guten Karten.

Professionelle Vermögensverwalter haben mit Gold- und weiteren Edelmetallpositionen für ihre Mandanten eine Versicherung gegen die bekannten und unbekannten Risiken des Finanzsystems abgeschlossen, die sie, unabhängig von vorübergehenden Wertschwankungen, als festen Bestandteil ihrer langfristigen Anlagestrategie robuster Depots beibehalten werden. Schließlich weiß niemand, wie das Notenbankexperiment der uferlosen Geldvermehrung ausgeht. Und womöglich fällt der Weltwirtschaft doch noch die nicht mehr tragbare Verschuldung des einen oder anderen Staates auf die Füße. Gold ist, anders als Papiergeld, nicht beliebig vermehrbar, dauerhaft, dennoch hoch liquide und deshalb in nennenswerter Position für jedes seriöse Depot unverzichtbar. Und weil es wie alle anderen Anlagen den Auf- und Ab-Zyklen der Märkte unterliegt, wird es in absehbarer Zeit wieder zur Wertsteigerung der Depots beitragen.

Gewinne mitnehmen
In einem typischen Depot liegen etwa 15 Fonds, die Vermögensverwalter in der Planung und Zusammensetzung in verschiedene Geldpakete unterteilen. Manche davon sind aktuell im Minus, andere im Plus. Jedes Geldpaket braucht seine Laufzeit, bis es die Zielrendite erreicht hat; das geht, je nach Schwankung, zügig oder es dauert etwas länger. Danach geben professionelle Vermögensverwalter die Werte an den Markt zurück und nehmen die Gewinne mit. Es kommt beispielsweise vor, dass sie ein Rohstoffpaket verkaufen, das in den beiden vergangenen Jahren eine Rendite von 30 Prozent erwirtschaftet hatte. Als wichtigster Treiber ins Positive betätigte sich dabei übrigens der Ölpreis, der in diesem Zeitraum von etwa 36 US-Dollar je Barrel auf über 70 US-Dollar gestiegen war. Vor dem Hintergrund der Struktur in Geldpaketen wird deutlich, dass die Versicherung durch Gold- und Edelmetallpositionen sozusagen durch Unerlässlichkeit ein sinnvolles Eigenleben führt.

Tatsächlich stünden in diesem Jahr die meisten Depots im Plus, wenn die Edelmetalle nicht so unter Druck wären. Mit dem Hätte-wenn-und-aber halten sich Profis jedoch nicht auf und konzentrieren sich stattdessen auf die Kraft des faktisch Sinnvollen. Dazu investieren sie beispielsweise im Bereich Nachhaltige Geldanlagen in Depots zurzeit vorhandenen Cash in die Potenziale preiswerter Lithiumpositionen, die nach dem „suggestiven Einfluss“ von Großinvestoren, die den Braten gerochen und zu möglichst tiefen Preisen einsteigen wollten, an Wert verloren hatten und nun wieder vor dem Anstieg stehen. Das Leichtmetall Lithium ist für den nicht mehr aufzuhaltenden Ausbau der Elektromobilität unverzichtbar und wird deshalb auch in Zukunft zu den gewinnbringenden Investitionen zählen.

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admin am 20. August 2018 in Aktuelles

Schwankung als Chance – 18.07.2018


Donald gegen alle
Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte, sagt der Volksmund. „Eigentlich“ muss man aus Sicht der deutschen und europäischen Wirtschaft hinzufügen, wenn es um den Handelsstreit zwischen den USA und China geht, den US-Präsident Donald Trump ohne wirtschaftliche Not vom Zaun gebrochen hat. Denn im Zuge seiner „America-first-“ bis „America-alone“-Doktrin sind nun die EU und besonders Deutschland in sein Visier geraten: Seit dem 1. Juni müssen nach chinesischen auch Unternehmen aus der Europäischen Union Strafzölle zahlen, und zwar auf Exporte von Stahl und Aluminium in die USA. Die EU wiederum hat gleich mit dem Versprechen von Zöllen u. a. auf Harley-Davidson-Motorräder gekontert, und schon ging die weltweite Schubserei in die nächste Runde. Was das alles bislang gebracht hat? Unsicherheit an den Kapitalmärkten, die sich negativ auf Investitionsklima und Wirtschaftswachstum auswirkt und zu sinkenden Kursen führt.

Warum macht er das, der US-Präsident, gegen die Meinung der meisten Wirtschaftsexperten und im Widerspruch zu den Erfahrungen aus der Wirtschaftsgeschichte, die inmitten und am Ende von Zollschlachten bislang nur Verlierer kennt? Vermutlich, weil er sich damit Erfolg bei seiner Anhängerschaft verspricht, die im Herbst wieder Kandidaten seinesgleichen in Repräsentantenhaus und Senat wählen soll. Mit dem lautstark vorgebrachten „Wir gegen die, die uns eh nur ausnutzen“ hat er im Außenhandel ein Thema gefunden, das ihn bei maximaler „Kundenbindung“ verhältnismäßig wenig kostet. Im Rest der Welt dagegen stehen fast täglich die Münder offen in Anbetracht der schier unglaublichen Fähigkeit Donald Trumps andere vor den Kopf stoßen. Und es kommt sogar zu dem im Grunde unangebrachten Gefühl, dass man ein Land wie China als Freund wähnt, dem man gegen Donald Trump Erfolg gönnt.

Im Vergleich gut
Dabei ist das Reich der Mitte in seinem aktuellen Zustand zuerst eine rigide Parteidiktatur, die seit dem Implementieren von Xi Jinping als ewigem Staatspräsidenten die Daumenschrauben der Unterdrückung immer fester dreht. Und wenn eben jener Xi sich im Februar dieses Jahres auf dem Davoser Weltwirtschaftsgipfel als Hüter des Freihandels präsentiert, liegt er damit falsch. Denn wenn es einen für „Partner“ streng kontrollierten bis weitgehend verschlossenen Markt gibt, dann ist es der chinesische. Ausländische Unternehmen dürfen sich, wenn überhaupt, an Joint Ventures beteiligen, streng reglementiert und gegängelt und dem Absaugen von technologischem Know-how ausgesetzt. China ist also kein Freund, der Mitleid mit dem Wüten von Donald Trump verdient hätte. Aber China ist und bleibt ein wichtiger Absatzmarkt für europäische Produkte, weshalb die China-kritische Debatte in unseren Breiten auch nur sehr leise geführt wird.

Tatsache ist: Der Handelsstreit ist in der Welt, seit dem 1. Juni mehr denn je, und es sieht zurzeit nicht nach einer Beilegung aus. Er hat dazu geführt, dass an den Kapitalmärkten die Schwankungen zugenommen haben mit im Juni erheblichem Ausschlag nach unten. Natürlich können sich Vermögensverwaltungs-Depots dem allgemeinen Trend nicht entziehen und befinden sich (nach dem erfreulichen Frühsommer) deshalb im Juni im Minus, was auch dem Halbjahresergebnis nicht gut getan hat. Wobei die von professionellen Vermögensverwaltern geführten Depots im Vergleich zu den Schwankungen wichtiger Indizes immer noch gut abschneiden. Während beispielsweise der DAX im ersten Halbjahr um maximal 15 Prozent in die Knie ging, bewegten sich Vermögensverwaltungs-Depots je nach Risikostufe vorübergehend nicht mehr als zwischen 2 und 7 Prozent nach unten. Das heißt: Selbst in den offensivsten Depots ist die (negative) Schwankung nur halb so groß wie die des DAX.

Auf Ausgleich gerichtet
Dieser Umstand ist einer durchgehend robusten Depotstruktur zu verdanken, die in ihrer Anlagestrategie auf Ausgleich gerichtet ist. Einfach ausgedrückt sind die Anlagen so verteilt, dass, wenn auf einer Seite etwas ins Minus rutscht, auf der anderen Seite Kurssteigerungen eintreten. Beispielsweise verhalten sich in Krisensituationen Edelmetallpositionen in der Regel gegenläufig zu den klassischen Aktienmärkten und Rentenfonds können eventuelle Verluste von Aktienpositionen ausgleichen. Darüber hinaus sind in gut strukturierten Depots zurzeit zwischen 25 und 40 Prozent Cash oder Cash-ähnliche Positionen vertreten. Das sind Anlagen, die mit sinkenden Aktienkursen nichts von ihrem Wert verlieren, die in bestimmten Krisenfällen durch aktives Umschichten durch die Fondsmanager sogar steigen.

Wenn es also an den Aktienmärkten einmal turbulent zugeht, ist das noch lang kein Grund aus dem Geschehen auszusteigen. Und: Professionelle Vermögensverwalter sind aufgrund ausgeglichener Depotstrukturen bei Bedarf immer in der Lage, für ihre Mandanten Positionen in Geld umzuwandeln, die sich in der Gewinnzone befinden. Zudem bieten schwankende Märkte stets die Chance, zu Tiefständen preisgünstig in Anlagen einzusteigen, in denen viel Renditepotenzial steckt oder bei Ausschlägen nach oben Gewinne mitzunehmen. In Sparplanvermögensverwaltungs-Depots sind die aktuell starken Schwankungen nach unten sogar Baustein des Erfolgs, da Vermögensverwalter unter Einsatz der fortlaufenden Raten günstig kaufen. Das Wertsteigerungspotenzial der meisten Anlagen liegt in Sparplandepots in den nächsten 2 bis 4 Jahren bei etwa 50 bis 100 Prozent.

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admin am 16. Juli 2018 in Aktuelles

Optimale Ergebnisse – 18.06.2018


Die beste Finanzinnovation der Welt
Vor etwas mehr als 50 Jahren wurde in Deutschland der erste Fondsparplan aufgelegt. Es gibt nicht wenige, die in der Rückschau von der besten Finanzinnovation der Welt sprechen. Schließlich kann seitdem jeder Anleger einfach und lukrativ Vermögen bilden, selbst wenn er bei null anfängt. Vorausgesetzt, er bringt genügend Zeit und Geduld mit. Aber wir wären nicht in dieser Welt, wenn es nicht doch noch etwas Besseres gäbe: Sparplan-Vermögensverwaltung. Ihr Vorteil: Sie optimiert das bewährte Modell, nutzt im Zuge der monatlichen Einzahlungen die Schwankungen am Kapitalmarkt im Anlageverlauf mehrerer Jahre systematisch aus, ist in ihren Zugewinnen von der Gesamtentwicklung der Märkte unabhängig und erzielt durch regelmäßige Gewinnmitnahmen und sinnvolle Wiederanlage hohe Renditen und damit optimale Ergebnisse.

In einer Sparplan-Vermögensverwaltung „arbeitet“ monatlich eingezahltes Geld wesentlich effektiver und effizienter als in herkömmlichen Anlagen. Dies gilt sowohl für die klassische Altersvorsorge oder das Sparen für Kinder und Enkel als auch wenn die Absicht besteht, später eine Immobilie zu erwerben. Sparplan-Vermögensverwaltung kombiniert darüber hinaus neben der aktiven Betreuung der Anlagen zwei weitere Vorteile: Anleger setzen mit überschaubaren Beträgen auf breite Märkte, streuen damit ihr Geld und sind auf der sicheren Seite. Und: Niemand muss sein Vermögen auf einen Schlag an die Börse tragen, alles geschieht in kleinen, überschaubaren Schritten. Sparplan-Vermögensverwaltung, die professionelle Alternative zu herkömmlichen Sparformen, bieten professionelle Vermögensverwalter schon ab einem Anlagebetrag von monatlich 200 Euro an.

Potenzial Megatrends
Alles, was Anleger mitbringen müssen, ist die notwendige Geduld, denn in der Sparplan-Vermögensverwaltung sind Ausdauer und Geduld echte Tugenden. Professionelle Vermögensverwalter kalkulieren mit Laufzeiten von 10 und 20 Jahren (die aber in keiner Weise verbindlich sind) und erwarten in diesem Zeitraum Renditen von 6 und 8 Prozent. Die lange Zeit ist notwendig, denn nur so kann das System seine Wirkung entfalten. Damit Anleger in der Sparplanvermögensverwaltung sicher ans Ziel kommen, sind Vermögensverwalter ihre professionellen Begleiter. Das heißt: Anleger sind in der Sparplan-Vermögensverwaltung nie allein, sondern sie beschreiten den Weg immer gemeinsam mit dem Profi. Dessen Wissen und Erfahrung sind die Grundlage für den Anlageerfolg. Ein gutes Beispiel: die Megatrends E-Mobilität und Erneuerbare Energien. Beide stehen noch am Anfang, man beginnt sozusagen auf tiefstem Niveau.

Das bedeutet: Wer heute mit einer Sparplanvermögens-Verwaltung schon an einem dieser Trends teilhat, kann in einigen Jahren mit außerordentlich hohen Renditen rechnen. Das gilt sowohl für Sparpläne, in denen Rohstoffwerte liegen, die zum Auf- und Ausbau der E-Mobilität unverzichtbar sind, als auch für Sparpläne, in denen Positionen Erneuerbarer Energien bereit sind, ihre Potenziale zu entfalten. Mittlerweile gibt es sogar schon aus der deutschen Autoindustrie eindeutige Signale, dass man sich in Sachen Zukunft nicht die Butter vom Brot nehmen lassen will. VW beispielsweise hat angekündigt, schon im Jahr 2025 30 Prozent aller produzierten Fahrzeuge als Stromer vom Band laufen zu lassen. Das wären, von heute 10 Millionen pro Jahr verkaufter Fahrzeuge ausgehend, allein 3 Millionen E-Fahrzeuge von VW, und zwar in etwa 45 Modellen.

Aktiv zuerst
Sparplan-Vermögensverwaltung ist per se aktiv. Es gibt aber auch Depots, in denen sogenannte passive Fonds (ETFs/Indexfonds) ihren Beitrag zum Gesamtergebnis leisten. Auf der Suche nach der Antwort auf die Frage, ob man besser in aktiv gemanagte oder passive Fonds anlegt, scheiden sich die Geister, vor allem in der öffentlichen Diskussion, in der Verbrauchern zu passiven Produkten als allein selig machend geraten wird. Für professionelle Vermögensverwalter stellt sich die Frage aktiv oder passiv zunächst gar nicht. Denn mit einem möglichen Teil passiven Investierens können sie erst dann beginnen, wenn sie die wichtigsten Fragen aktiv beantwortet haben: Was ist der Markt? Was ist gut für das Depot? Geht es um Aktien-, Anleihen- oder Rohstoff- und Edelmetallfonds? Oder von allem etwas – und falls ja: wie viel (von jedem)?

Der aktive Teil der Dienstleistung von Vermögensverwaltern besteht auch darin, die besten Fondsmanager zu finden und mit ihnen eng und vertrauensvoll zusammenzuarbeiten. Untersuchungen haben ergeben, dass erstklassige Fondsmanager, die nah am Geschehen sind und Kontakte zu Managern halten, durchaus in der Lage sind, einen Index zu schlagen und obendrein Kursschwankungen im Rahmen zu halten. Privatanlegern ist es aber so gut wie unmöglich, diese Leute im Vorfeld einer Anlageentscheidung zu identifizieren. Für professionelle Vermögensverwalter dagegen ist es eine der Grundlagen des Jobs. Sie stehen für die konstante und damit durchgehend aktive Betreuung ihrer Mandanten, dabei achten sie konsequent auf Qualität, passen die Depotstruktur laufend an und lassen weniger gute Anlagen links liegen. Ein Indexfonds kann das nicht.

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admin am 18. Juni 2018 in Aktuelles

Neue Kapazitäten aufbauen – 18.05.2018


Anleger denken politisch
Man soll nicht immer alles auf die Medien schieben. Aber wie groß war die Aufregung, als zu Beginn des Monats April der US-Präsident sich einerseits regte, um der Welt zwitschernd zu melden, dass er demnächst mithilfe von Strafzöllen einen Handelskrieg gegen alle anderen vom Zaun brechen wolle und kurze Zeit darauf auf dem gleichen Kanal Syrien und Russland näherbrachte, dass sie in Kürze mit dem Einschlag „kluger“ Raketen aus der hauseigenen Produktion auf syrischem Boden zu rechnen haben. Eifrig auch für die Börsen aller Kontinente prognostizierte Endzeitszenarien gaben sich die Klinke in die Hand – um, nachdem die schlechten Nachrichten sich gut verkauft hatten, im Lauf der folgenden Tage und Wochen glücklicherweise weder als Eskalation im Nahen Osten noch als Zusammenbruch an den Finanzmärkten wahr zu werden.

Eben jene Finanzmärkte scheinen mehr und mehr mit einer besonderen Art Teflon beschichtet zu sein, an dem politische Nachrichten abtropfen. Anders gesagt: Anleger haben sich an geopolitische Spannungen gewöhnt. Nach kurzer Aufregung von 24 bis 48 Stunden, geht man für gewöhnlich zur Tagesordnung über. Handelskrieg USA gegen China und die EU? Die werden bestimmt miteinander reden und sich irgendwie einigen. US-Raketen auf Syrien? Donald Trump musste zu seinem eigenen Wohl vom Buch des Ex-FBI-Direktors ablenken, in dem er nicht gut weg kam. Die USA kündigen das Atomabkommen mit Iran auf? Das nehmen wir zur Kenntnis, ohne uns deswegen tiefergehende Sorgen zu machen. Anleger sind offenbar dazu geneigt, sich von schnellen Nachrichten nicht mehr ins Bockshorn jagen zu lassen und stattdessen politisch zu denken.

Zurück im Plus
Sie sind sich sicher, dass die meisten Politiker (sogar Putin und Trump!) und Notenbanker keine Krisen und Konflikte anstreben, die militärisch, finanz- und realwirtschaftlich und damit auch zu ihrem eigenen Untergang führen würden. Das macht sich an dem Umstand bemerkbar, dass Aktienanleger die Konsolidierung der Märkte zu Beginn des Jahres hinter sich gelassen und die Uhren sozusagen auf null gestellt haben. In der Tat ist die Jahresentwicklung wichtiger Kursbarometer in den USA und Europa bis auf wenige Nachkommastellen an die Stände von Anfang Januar herangerückt. Selbst die Schwankungen ließen nach, in Europa noch mehr als in den USA. Von diesem freundlichen Umfeld profitierten zuletzt auch Vermögensverwaltungs-Depots und drehten auf sehr erfreuliche Weise ins Plus.

In den Depots, die das gesamte Anlageuniversum abbilden, zeigte sich, dass professionelle Vermögensverwalter mit ihrer Einschätzung der Rohstoffmärkte richtig lagen und liegen. Die Anbieter haben in den vergangenen Jahren ihre Kapazitäten schon fast brutal zurückgefahren und so gut wie nichts mehr investiert. Sämtliche Minenwerte wirkten wie ausgebombt. Mittlerweile deuten alle Anzeichen darauf hin, dass wir uns am Beginn eines neuen Rohstoffzyklus befinden, der mit sich ausweitender Produktion steigende Rohstoffpreise bringen wird. Dazu passt eine Depotstruktur, die sich dadurch auszeichnet, dass die Verwalter im ausgehenden Rohstoffzyklus schon mehr als einmal auf Tiefstwerten nachgekauft haben. Wenn die Preise wie erwartet weiter steigen, steigen die Rohstoffwerte in den Depots mit, was den Leitsatz „Im Einkauf liegt der Gewinn“ aufs Neue bestätigen würde.

Zunehmende Größe
Mit rein Nachhaltigen Geldanlagen bestückte Vermögensverwaltungs-Depots waren im Februar und März über die Maße gefallen, sodass die Rückkehr in die Plus-Zone einer positiven Konsolidierung gleichkommt. Wieso „über die Maße“? Nun: In der Nachhaltigen Geldanlage haben wir es immer wieder mit eher kleinen und mittleren Unternehmen zu tun, die viel anfälliger für größere Spekulationen sind als weltweit agierende Riesenfirmen. Viele institutionelle Anleger haben großes Interesse daran, von Zeit zu Zeit von fallenden Kursen zu profitieren. Die Bedingungen dafür schaffen sie womöglich durch das gezielte Streuen passender Meldungen selbst. Ein Beispiel: Lithium, das in Akkus für Elektromobilität verbaut wird, hatte seinen Kurswert verdreifacht und verlor trotz hoher Nachfrage kurz darauf ein Drittel seines Werts. Das ist mit Fundamentaldaten nicht zu erklären.

E-Mobilität ist wie Erneuerbare Energien eine Zukunftsindustrie, die, abgesehen davon, dass sie der Menschheit im besten Fall das Überleben auf diesem Planeten sichert, von vielen begrüßt wird, aber anderen Marktteilnehmern ungelegen kommt, zumindest jetzt. In diesem Kampf um Meinungen und Marktanteile passiert es wegen der noch geringen Größe der progressiven Unternehmen schnell, dass die ganze Branche erheblich steigt oder fällt. Traditionelle Energielieferanten zählten, bis sie von den Daten-Mogulen abgelöst wurden, zu den größten Firmen der Welt. Sie wehren sich gegen ihren Untergang und versuchen von ihrem Geschäftsmodell so lang wie möglich zu profitieren.

Übrigens: Während der Ölmulti ExxonMobil sich vollkommen „sicher“ ist, dass auch 2040 noch zwei Drittel aller Autos auf den Straßen Verbrenner sind, kommen Energiemarktanalysten auf der Grundlage eigener Berechnungen zum Schluss: 2040 wird es eine Marktdurchdringung mit elektrifizierten Nutzfahrzeugen, aber ExxonMobil längst nicht mehr geben.

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admin am 18. Mai 2018 in Aktuelles

Freiräume schaffen – 12.04.2018


Mythos und Wissenschaft
Irren ist menschlich. Das lernt man schon als Kind. Worin der Mensch unter Anderem irrt, ist in seinen Annahmen die Geschehnisse an den Finanzmärkten betreffend. Viele glauben, an der Börse könne man nur verlieren. Manche sind sich sicher, dass Gold ein sicherer Hafen sei, derweil andere glauben, Immobilien rentierten sich immer – um nur ein paar Beispiele zu nennen. Interessant wird es, wenn sich Wissenschaftler daran machen, nachzuschauen, was es mit den tatsächlichen Erträgen unterschiedlicher Anlageklassen über die Jahre auf sich hat. Das Interessante verläuft dann auf zwei Ebenen: Ebene 1: Was sind die Ergebnisse? Und Ebene 2: Wird sich durch eben diese Ergebnisse jemand von seinen Vorurteilen abbringen lassen?

Wissenschaftler der London Business School verglichen in einer Studie für die Schweizer Bank Credit Suisse verschiedene Anlageklassen seit dem Jahr 1900 und bezogen dabei 23 Länder aus 3 Kontinenten ein, darunter die USA, China, Japan und mit weiteren wichtigen europäischen Ländern auch Deutschland. Wichtigstes Resultat: Aktien liefern auf lange Sicht eine erhebliche Wertsteigerung. Bei einer theoretischen Aktienanlage (weltweit) seit 1900 hätte die Rendite 5,2 Prozent betragen – pro Jahr! Festverzinsliche Wertpapiere (Anleihen), die gerade in unserem Land als besonders sicher gelten, hätten nur 2 Prozent pro Jahr erbracht. Aktien sind also klar im Vorteil.

Schwarz oder weiß
Und was macht das Gros der deutschen Sparer? Immer noch einen großen Bogen um Aktienmärkte. Ende September vergangenen Jahres horteten die Bürger dieses Landes 2.270 Milliarden Euro und damit rund 39 Prozent ihres Geldvermögens als Bargeld oder Einlagen auf Giro- oder Tagesgeldkonten. Auf Aktien und/oder Fonds entfielen im Übrigen 632 Milliarden Euro und damit rund 11 Prozent des Geldvermögens der Privathaushalte. Kein Wunder, dass die Vermögensrenditen in Deutschland im internationalen Vergleich besonders niedrig sind. In Zeiten, in den Menschen gezwungen sind, privat für das Alter vorzusorgen, wird dies zunehmend zum Problem.

Sparen gehört zum Habitus der Deutschen, eine Kultur, entwickelt durch Sparerziehung, forciert seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts, oft durch Schulsparkassen oder Kindersparbücher, die jeden Epochenbruch überstanden hat. Warum aber die meisten Deutschen in ihrer Anlageaktivität über eine gewisse Zinsverliebtheit nicht hinauskommen, bleibt ein Rätsel. Und es kommt noch schlimmer, denn viele kennen in der Geldanlage nur schwarz oder weiß: Entweder sie stürzen sich tollkühn in halsbrecherische Investments am Grauen Kapitalmarkt, wo Anbieter mit außerordentlichen Zinsen für Beteiligungen an Windkraft, Tropenholz, Kinofilmen oder aktuell Containern locken, und scheitern oft – und oft mit großen Verlusten. Oder sie schließen am Bankschalter überteuerte Bankprodukte oder Lebensversicherungen ab, die schon seit Jahren geringe bis keine Renditen mehr abwerfen.

Chancen gemeinsam nutzen
Niemand kann guten Gewissens behaupten, in den vergangenen Jahren sei nicht ausreichend darauf hingewiesen worden, dass null Zins „kein Ertrag“ bedeutet und eine gesunde Position Aktien zum Erzeugen von Kapitaleinkünften unerlässlich ist. Es gibt eine Industrie aus Finanzmedien, begleitet von Tageszeitungen und Verbraucherschützern, die zwar den Allgemeinzustand richtig mitteilt, aber gleichzeitig suggeriert: „Wenn du meinen Artikel liest, meine Sendung siehst, mein Heft kaufst, kannst du danach alles allein richtig entscheiden.“ Im Sinne von: „Ich empfehle dir den Kauf von ETFs (Indexfonds) und danach weißt du welcher der zurzeit über 3.000 angebotenen der richtige für dich ist.“ Jeder zweite Deutsche sagt bis heute: „Von Kapitalmärkten verstehe ich nichts.“ Womöglich liegt das auch an dieser Art der „Aufklärung“.

In einem hochkomplexen Anlageumfeld nutzen Anleger in der Zusammenarbeit mit Profis ihre Chancen am besten. Wer in ein Vermögensverwaltungs-Depot investiert oder eine Sparplanvermögensverwaltung abschließt, fährt kein Auto mit nur zwei Gängen (einen für schwarz, einen für weiß), sondern bekommt in sein Anlagegefährt ein variables Getriebe aus Aktien, Immobilien, Anleihen und Rohstoffen/Edelmetallen eingebaut, mit dem er für alle Wegstrecken gerüstet ist. Professionelle Vermögensverwalter sorgen durch konstante Betreuung der Depots dafür, dass stets die Gewichtung stimmt, und schaffen durch den Einsatz ihres Wissens und ihrer Erfahrung Freiräume, die ihre Mandanten für die schönen Dinge im Leben nutzen können.

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admin am 12. April 2018 in Aktuelles

Ein neues Gleichgewicht finden – 15.03.2018


Was nach Goldlöckchen kommt
Wussten Sie schon, dass sich der Begriff Achterbahn von der Bezeichnung Figur-8-Bahn ableitet? Und weil es im Streckenverlauf immer so schön auf und ab geht, nennt man das die Nerven kitzelnde Fahrgeschäft immer schon auch Berg-und-Tal-Bahn. Sie ahnen, worauf es hinausläuft? Wir sind bei den Kapitalmärkten. Seitdem Ende Januar die Kurse zum ersten Mal erheblich einbrachen, hält der Trend zu mehr Schwankung an und ist in seinem Verlauf eher stärker geworden. Die Aktienmärkte sind offenbar auf der Suche nach einem neuen Gleichgewicht, das sie noch nicht gefunden haben.

„Zukünftig ist grundsätzlich mit höherer Volatilität zu rechnen“, weissagte Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse der Baader Bank in Frankfurt, schon in der zweiten Februarwoche und führte als Grund „die bereits bestehende Kerbe von Überbewertung und Zinsangst“ an, in die Spekulanten an US-Terminmärkten geschlagen hatten. Gleichzeitig bescheinigte er der Gesamtveranstaltung Kapitalmärkte, dass das fundamentale Bild freundlich bleibe: „… erreicht laut ifo Institut das Wirtschaftsklima in der Eurozone im I. Quartal 2018 den höchsten Stand seit Sommer 2000 und bewegt sich weiter in die konjunkturelle Zyklusphase „Boom“ hinein.“ Womöglich sind es diese Widersprüche – positive wirtschaftliche Fundamentaldaten auf der einen und die bange Erwartung, dass nach so viel Sonne bald Regen kommen muss, auf der anderen Seite –, die das Auf und Ab befeuern.

Das Glas ist halb voll – mindestens
Starke Kurschwankungen sind übrigens in keiner Weise der Feind des Anlegers. Im Gegenteil: Er tut sogar gut daran, sie als Freund zu betrachten. So wie professionelle Vermögensverwalter, wenn sie das Geld ihrer Mandanten in einer Sparplanvermögensverwaltung anlegen. Die Sparplanvermögensverwaltung nutzt im Zuge der monatlichen Einzahlungen die Schwankungen am Kapitalmarkt im Anlageverlauf mehrerer Jahre systematisch aus. Vor allem in den ersten Jahren sind professionelle Vermögensverwalter immer wieder darauf erpicht, Geldanlagen möglichst günstig einzukaufen. Dies führt dazu, dass der Wert des Sparplandepots vorübergehend sinkt. Wenn die Kurse zwischenzeitlich fallen, bekommen wir aber bei gleichbleibendem Anlagebetrag mehr Aktienanteile. Und wenn die Kurse wieder steigen, macht sich das kaufmännische Motto „Im Einkauf liegt der Gewinn“ positiv bemerkbar.

Also alles eine Frage der Betrachtungsweise? „Goldilocks“ nennen die Börsianer den idealen nach dem Märchen „Goldlöckchen“ benannten paradiesischen Zustand, in dem für sie alles passt: starke Konjunktur, niedrige Zinsen, mäßige Inflation, boomende Aktienmärkte. Goldlöckchen hat sich Ende Januar verabschiedet. Seither herrschen Nervosität und Unsicherheit, die Experten rätseln, wie es weitergeht und wägen ab, was für einen Crash und was für eine Zwischenkorrektur spricht. Aber das Beispiel Sparplanvermögensverwaltung zeigt, welch große Rolle die Erwartung spielt: Ist das Glas halb voll oder halb leer? Sieht man nur Risiken oder konzentriert man sich auf die Chancen? Lässt man sich von Angst beherrschen oder handelt man professionell?

Zu den starken Händen gehören
Man kann jeden Anleger verstehen, dem es mulmig wird, wenn die Werte sinken. Aber es sind vor allem Laien, die in solchen Situationen verlieren, weil sie in Panik falsche Entscheidungen treffen, zum schlechtesten Zeitpunkt aussteigen und so Verluste realisieren. Altmeister Kostolany pflegte von „schwachen Händen“ zu sprechen, die durch eine Marktkorrektur herausgeschüttelt werden. Professionelle Vermögensverwalter sorgen dafür, dass ihre Mandanten zu den starken Händen gehören. Sie schauen auf die durch die veränderte Situation entstandenen Potenziale und prüfen, ob sie frei gewordene Qualitätsaktien preiswert ins Depot nehmen, damit sie im kommenden Anstieg zum Renditeträger werden. Sie lassen aber auch nicht außer Acht, dass Crash-Propheten recht behalten könnten, auch wenn die Wahrscheinlichkeit eher gering ist.

Falls er kommt, der Crash, wird sich niemand darüber freuen, aber es gibt auch keinen Grund davor Angst zu haben. Stattdessen wissen professionelle Vermögensverwalter, dass sich in einem Kursrückgangsszenario jede Menge Chancen ergeben – wofür sie in robusten Depots genügend Cash-Positionen bereithalten, um passend darauf reagieren und die sich bietenden Chancen nutzen zu können. Dafür – für Chancen! – haben sie zuletzt in passenden Depots auch Edelmetallpositionen leicht erhöht, die nach dem ersten Ausverkauf Ende Januar günstig zu haben waren und in denen viel Erholungspotenzial steckt.

Die Finanzwelt befindet sich offenbar in einer Übergangsphase vom Goldlöckchen zurück zur Normalität. Das ist kein Grund zur Sorge, auch wenn die Schwankungen irritieren. Professionelle Vermögensverwaltung bedeutet, in guten Händen zu sein, um zu den starken Händen zu gehören.

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admin am 15. März 2018 in Aktuelles

Depot-Vermögensverwaltung nutzt Chancen – 5.3.2018


Viele Deutsche sparen falsch
Man könnte meinen, in den vergangenen Jahren hätte sich herumgesprochen, dass es in der aktuellen Nullzinslage auf festverzinsliche Wertpapiere und Tagesgeldkonten und Sparbücher so gut wie keine Zinsen mehr gibt. Das hält aber Deutschlands Privatanleger nicht davon ab, mindestens die Hälfte ihrer frisch angelegten Gelder auf – genau: Sparbücher und Tagesgeldkonten zu deponieren. Geldentwertung durch Inflation? Ja, die gibt es wohl, aber solang sich die Zahlen nicht ändern (10.000 bleiben schließlich 10.000, egal, wie oft oder lang man draufschaut), nimmt der Durchschnittsanleger lieber in Kauf, dass sein Geld schleichend an Wert verliert, als dass er sich sinnvolleren Geldanlagen zuwendet, die ihm aber ihrer Schwankungen wegen eher unheimlich sind.

So kommt es, dass das Gros der Deutschen immer noch einen Bogen um Aktienmärkte macht, was die Deutsche Bundesbank in den hübschen Satz packt: „Die Präferenz der privaten Haushalte für liquide und risikoarme Anlagen hält an.“ Ende September vergangenen Jahres horteten die Bürger dieses Landes 2270 Milliarden Euro und damit rund 39 Prozent ihres Geldvermögens als Bargeld oder Einlagen auf Giro- oder Tagesgeldkonten, wo es einerseits nicht unter der Matratze langen Fingern leicht zugänglich und damit „sicher“ ist und andererseits auf jedem Kontoauszug sicher und in der Summe verlässlich sichtbar. Auf Aktien und/oder Fonds entfielen im Übrigen 632 Milliarden Euro und damit rund 11 Prozent des Geldvermögens der Privathaushalte. Kein Wunder, dass die Vermögensrenditen in Deutschland im internationalen Vergleich besonders niedrig sind. Schließlich sind Aktien auf lange Sicht nicht erst seit der Nullzinsphase anderen Anlagenklassen in Sachen Rendite eindeutig überlegen.

Ganzheitliche Betreuung – unabhängig, fair und transparent
In Zeiten, in denen Menschen gezwungen sind, privat für das Alter vorzusorgen, wird diese falsche Gewichtung zunehmend zum Problem. Denn in einem Niedrigzinsumfeld ist es ohne eine gesunde Portion Aktien so gut wie unmöglich, ein relevantes Einkommen oder einen erheblichen Ertrag zu erzielen. Was also tun? Wie die Scheu vor dem unbekannten Land überwinden? Am besten, man sucht und findet einen Partner. Menschen, die ihr Geld sicher und gewinnbringend anlegen wollen und dabei nicht unter Zeitdruck stehen – empfehlenswert ist ein sogenannter Anlagehorizont von mindesten drei Jahren –, sind mit einem oder mehreren Vermögensverwaltungs-Depots gut beraten, in denen ihr Geld in Fonds aller zur Verfügung stehenden Anlageklassen und damit in einem sinnvollen Verhältnis auch in Aktien investiert wird – weltweit, breit gestreut und damit so sicher wie irgend möglich.

Professionelle Vermögensverwalter bieten in der Fonds-Vermögensverwaltung schon seit einiger Zeit ihre Dienste auch für Anlagevolumen ab 30.000 Euro an. Damit profitieren alle Anleger von außerordentlichen Vorteilen, genießen eine ganzheitliche Betreuung – unabhängig, fair und transparent – und sind auf der sicheren Seite. Das ist möglich mithilfe standardisierter Verfahren, die sich über Jahre bewährt haben und mit denen beide Seiten ein lohnendes Kosten-Nutzen-Verhältnis erzielen, einerseits. Andererseits sind die erzielten Renditen in jedem Fall größer als auf einem Tagesgeldkonto.

Sparplan-Vermögensverwaltung statt Sparbuch oder Bausparvertrag
Wer nicht viel auf der hohen Kante hat und deshalb lieber in Raten spart, ist heutzutage mit Sparbuch oder traditionellem Bausparvertrag nicht mehr gut dabei. Gründe: Sparbücher unterliegen dem Nullzins und Bausparkassen berechnen hohe Gebühren bei eher bescheidenen Zinsen. Gut möglich, dass man am Ende nicht einmal seine Beiträge zurückbekommt. Wesentlich effektiver und effizienter, weil renditeträchtiger und kostensparender arbeitet monatlich angelegtes Geld in einer Sparplan-Vermögensverwaltung – erst recht, wenn die Absicht besteht, später eine Immobilie zu erwerben.

Nehmen wir einen Sparplan mit 300 Euro Monatsrate als Beispiel: Im Vergleich zu einem Bausparvertrag beträgt in einer Sparplan-Vermögensverwaltung der Unterschied der nach zehn Jahren angesparten Summe bis zu 10.000 Euro. Das heißt, anstatt 36.000 Euro haben Anleger 46.000 Euro auf dem Konto. Wenn nach dieser Zeit die Zinsen wieder höher sind, ist eine Einmalzahlung in einen Bausparvertrag der bessere Weg, um sich ein günstiges Darlehen zu sichern. Wer zuerst bestmöglich anspart und dann einmalig einzahlt, hat zudem den großen Vorteil, dass ihm zum aktuellen Zeitpunkt mehr Informationen (Was kann und will ich mir leisten? Wie viel Eigenkapital steht mir zur Verfügung? Was verdiene ich jetzt? Wie viel will ich für die Finanzierung/Kredite maximal ausgeben?) zur Verfügung stehen, die helfen, die Bausparkasse und den Tarif zu finden, die zur aktuellen Situation am besten passen. So spart man zusätzlich zum höheren Sparvolumen auch noch Geld.

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admin am 05. März 2018 in Aktuelles

Wissen, Erfahrung und Zeit – 15.02.2018


Der Erfolg des Vermögensverwalters ist der Erfolg des Mandanten
Haben Sie an dieser Stelle schon lang nichts Relevantes mehr von Donald Trump gelesen? Das war womöglich erholsam für alle Beteiligten und es setzt sich fort. Denn als in der letzten Januarwoche die Aktienmärkte überraschend einbrachen, wollte der Präsident der USA, der zuvor den Aufschwung selbstverständlich für sich reklamiert hatte, keinen Beitrag zur Aufklärung leisten. Stattdessen haben sich Menschen, die wirklich etwas von der Materie verstehen, auf die Suche nach Gründen für den plötzlichen Sinneswandel an den Börsen gemacht und sind dabei auf insgesamt drei Szenarien gestoßen, von denen sie zwei als möglich, aber unwahrscheinlich erachten: einerseits eine Trendumkehr am Aktienmarkt, also der Einstieg in eine Rezession, und andererseits die Angst vor steigenden Zinsen, die der Börse Kapital entziehen würden.

Weil aber die konjunkturelle Entwicklung rund um den Globus zu robust für eine Rezession ist und die Anleiherenditen unterdessen auch schon wieder gefallen sind, spricht sehr viel für Möglichkeit drei: ein „reinigendes Gewitter“. Damit bearbeiten die Märkte im Sinne einer technischen Korrektur in zum Teil heftiger Weise u. a. einen Teil des starken Anstiegs, der im Januar stattgefunden hat. Darüber hinaus hatten sich in den zwei Jahren zuvor die Aktienkurse praktisch wie am Lineal nach oben gezogen entwickelt. Wertschwankungen schienen abgeschafft. Viele Anleger, die vor allem in ETFs (Exchange Trades Funds, sogenannte Indexfonds) investieren, sind von diesem vermeintlich paradiesischen Umfeld an die Märkte gelockt worden oder haben sich davon „einlullen“ lassen. Manch einem dürfte von einem Tag auf den anderen aufgegangen sein, dass er seine Risikotragfähigkeit überschätzt hat.

Fairness und Gerechtigkeit
Eilige Verkäufe vieler Einzelner sind eine Erklärung für die zum Teil kräftigen Kursbewegungen innerhalb eines Handelstages. Computergesteuerte Handelssysteme und quantitative Risikomodelle, die zunehmend ETFs als Anlagevehikel nutzen, haben den Trend verstärkt. Wenn, wie Ende Januar geschehen, eine wachsende Zahl von Investoren das Gleiche tut, nämlich verkaufen, falls bestimmte, von Computern definierte Limits gerissen werden, geraten die Kurse deutlich unter Druck. Offenbar hat es den plötzlich in Verkaufsnot geratenen ETF-Anlegern am notwendigen Wissen und der notwendigen Erfahrung gemangelt, die für sinnvolle und erfolgreiche Geldanlage unabdingbar sind. ETFs sind unproblematisch, solang die Kurse steigen. Aber schon mit den Antworten auf die Fragen „Welche ETFs sind gut für mich?“ und „Welche ETFs passen wann in mein Depot?“ sind die meisten überfordert.

Für professionelle Vermögensverwalter sind in der Verwaltung und Betreuung der Geldanlagen ihrer Mandanten Fairness und Gerechtigkeit zentrale Motive. Sie bieten eine Dienstleistung, die darauf ausgerichtet ist, im Sinne der gemeinsam verabredeten Ziele das Bestmögliche für das ihnen anvertraute Vermögen zu erreichen. Dabei sitzen sie mit ihren Mandanten in einem Boot. Denn: Sie verkaufen keine Finanzprodukte, für die sie Provision erhalten würden, sondern sie setzen ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Erfahrung für die Anlageergebnisse und zum Wohle ihrer Mandanten ein. Ihr Erfolg ist der Erfolg der Mandanten. Apropos Zeit: Vermögensverwaltung in Depots und entsprechenden Sparplänen bedeutet für die Mandanten mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben. Denn in der Zeit, in der der Vermögensverwalter für sie tätig ist, müssen sie sich um nichts kümmern.

Eine auf Dauer angelegte Dienstleistung
Professionelle Vermögensverwalter arbeiten täglich daran, ihre Kernanliegen Fairness und Gerechtigkeit angemessen in die Tat umzusetzen, und lassen sich dabei von den Begriffen einfach, professionell, fair und flexibel leiten. Sie verstecken sich nicht hinter komplexen und komplizierten Produkten, sondern zeigen einfach und klar, welche Dienstleistungen ihre Mandanten von ihnen bekommen. Als Profis verfügen sie über die notwendigen Werkzeuge, sie nutzen im Einkauf Rabatte, arbeiten nur mit bewährten Fondsmanagern zusammen und gehen durch weltweite Streuung Risiken aus dem Weg. Sie sind die Vertrauenspersonen an der Seite ihrer Mandanten, die dafür sorgen, dass es mithilfe einer Jahresgebühr zu einer fairen Vergütung der Dienstleistung kommt. Die oft üblichen Gebühren bei jeder Transaktion gibt es bei ihnen nicht. Anfallende Bestandsprovisionen aus Fonds schreiben sie dem Depot des Mandanten gut.

Ein Depot oder mehrere verschiedene? Einzahlungen in Depot oder Sparplan – einmalig, regelmäßig, in der Höhe variieren, anhalten, wieder fortsetzen? Auszahlpläne, beispielsweise um die Rente aufzubessern – anhalten, wieder fortsetzen? Alles ist möglich, denn in der Vermögensverwaltung wird FLEXIBILITÄT groß geschrieben. Und das Ganze bei maximaler Sicherheit. Denn das Geld liegt immer im Depot/auf dem Konto des Mandanten; er hat jederzeit die Verfügungsgewalt über sein Vermögen. Professionelle Verwalter führen im Auftrag ihrer Mandanten die Transaktionen durch. Die Depotbank haftet dafür, dass Geld und Vermögen zu keiner Zeit auf ein anderes Konto übertragen wird. Sie ist ausschließlich auf das angegebene Referenzkonto des Mandanten auszahlungsberechtigt.

Professionelle Vermögensverwaltung ist eine auf Dauer angelegte Dienstleistung, in der der Verwalter gemeinsam mit seinem Mandanten eine vertrauensvolle Zusammenarbeit anstrebt. Er tut alles dafür, dass sein Mandant erfolgreich ist, denn dessen Erfolg ist auch sein Erfolg.

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admin am 15. Februar 2018 in Aktuelles

Geduld zahlt sich aus – 15.01.2018


Das Gedächtnis ist kurz, aber der Glaube ist stark
Jahreswechsel – Zeit für Rückblick, Zeit für Ausblick. Und jetzt erst recht die Frage: „Wie lang hält der Aufschwung noch an?“ Geht noch was an den Aktienmärkten oder ist der Höhepunkt erreicht und nur noch „dummes Geld“ fließt in den Markt? Nun: Die Welt des Geldes hat ein kurzes Gedächtnis, aber der Glaube ist stark. Anleger kaufen zurzeit unbesehen Aktien von Alphabet (Google), Amazon, Apple, Facebook und Konsorten. Dabei ist die Internetblase erst im März 2000 zum bislang letzten Mal geplatzt. Andererseits: Die fundamentalen Wirtschaftsdaten sind in Europa und weltweit so gut wie schon lang nicht mehr; sie belegen ein sehr solides Wachstum, das mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht kurzfristig in sich zusammenfällt. In den Aktienmärkten steckt offenbar noch mehr Potenzial.

Um beim Einerseits–Andererseits zu bleiben: Einem Boom folgt unweigerlich der Abschwung, den manche „Minsky-Moment“ nennen. Der US-Ökonom Hyman Minsky hat die dauernde Instabilität einer Volkswirtschaft mit ihrem Auf und Ab eindrücklich beschrieben: Nach einer langen Aufschwungphase komme unweigerlich der Moment, da sich die Dynamik umkehre und die spekulative Seite aller Investitionen offenbar werde. Dann platzen Kredite, es kommt zu Zwangsversteigerungen, Banken rutschen in die Krise, die Wirtschaft kollabiert. Aber sind wir schon soweit? Der Finanzmarktanalyst Russell Napier hat sich in seinem Buch „Anatomy of the Bear“ mit den wichtigsten Börsenturbulenzen und Bärenmärkten beschäftigt und schreibt: „Ich bin nicht sicher, ob es in der Geschichte eine Entsprechung für heute gibt. Die Welt ist noch nie in eine Rezession gerutscht, wenn Zinsen und Inflation so niedrig waren wie heute.“

Zur robusten Anlagestrategie passend
Was wir sicher wissen: Professionelle Vermögensverwaltungsdepots haben im abgelaufenen Jahr je nach gewählter Risikostufe erfreuliche bis sehr gute Renditen erwirtschaftet. Lediglich in besonders defensiven Depots zeigte sich, dass die guten Erträge der Aktienpositionen durch Verluste von Anleihefonds und Sicherheitspositionen im Bereich Edelmetall neutralisiert wurden. Hier ging es um Extremsituationen: Gold und andere Edelmetalle sind zurzeit im Vergleich zu Aktien so billig wie vor der Finanzkrise 2008. Das passt aber zu den Inhalten und Zielen einer robusten Anlagestrategie. Als 2008 die Aktienmärkte in die Knie gingen, stiegen Edelmetallwerte sprunghaft an. Wenn jetzt der Crash käme, sollten Edelmetallpositionen für den Ausgleich sorgen und damit den Erhalt des Vermögens der Mandanten sichern.

Robuste Anlagestrategie bedeutet auch, nicht hinter jeder Rendite her zu sein, aber dennoch angemessene Erträge zu erzielen. Nachdem kompetente Vermögensverwalter in den drei ersten Vierteln des Jahres 2017 eher defensiv agiert und die Depots durch den Aufbau weiterer Cash- und Edelmetallpositionen abgesichert haben, ist es ihnen im letzten Quartal gelungen, die sogenannte Jahresendrally, zu nutzen, indem sie innerhalb der Risikovorgaben der Depots rechtzeitig Fonds mit starken Aktienanteilen aufgestockt haben. Das Erkennen fehlender Anzeichen für das Ausbleiben der Jahresendrally und richtiges Timing mit dem Kauf der passenden Aktienfonds schon im November sind die Eltern dieses Erfolgs.

Ergebnisse sorgfältiger Analysen
Trotz hoher Cash-Positionen (robust geht vor!) über das gesamte Jahr ist es gelungen, in offensiven Depots mit rein Nachhaltiger Geldanlage durch gute Anlageauswahl sogar mehr als zweistellige Renditen zu erwirtschaften, womit die Nachhaltige Geldanlage wieder einmal unter Beweis gestellt hat, dass sie in Sachen Ertrag keinen Vergleich scheuen muss. Im Rückblick hat sich ausgezahlt, dass die Verwalter mit Geduld und Zuversicht und ohne große Änderungen an Anlagen festgehalten haben, die in den vier letzten Monaten des Jahres durch Wertzuwächse von zum Teil 40 Prozent und mehr zu überzeugen wussten. Das kommt nicht von ungefähr, sondern ist das Ergebnis sorgfältiger Analysen und dem Entdecken von Fonds (und deren Aufnahme ins Depot), in denen die Anteile von Firmen aus den Bereichen Recycling, E-Mobilität, Solar, Fotovoltaik, Wasserversorgung, Windkraft etc. stecken, deren Fundamentaldaten stimmen, aber deren Potenzial sich an der Börse noch nicht niedergeschlagen hat.

Damit sie diese Treffer landen können, tauschen sich professionelle Vermögensverwalter intensiv mit Fondsmanagern aus, die, um das 40-Prozent-Beispiel (oben) herzunehmen, einen Aktienfonds managen, der weltweit mit Schwerpunkt Asien und Amerika und mit Fokus auf E-Mobilität, Solar- und Windenenergie anlegt, an dem sie seit gut zwei Jahren festhalten und den sie Mitte des Jahres auf tiefem Niveau noch einmal nachgekauft haben. Den Fondsmanagern war es gelungen, in ihrem Besuch des Anlageausschusses auf (Nachhol-)Potenziale hinzuweisen, die sich mit einiger Wahrscheinlichkeit bald entfalten würden. Tatsächlich machte der erwartete und eingetretene Anstieg des Ölpreises im letzten Drittel des Jahres den Blick frei auf Nachhaltige Geldanlagen aus dem Bereich Erneuerbare Energien, die sich als bislang unterbewertet herausstellten, nun stark gefragt waren und deshalb erheblich im Wert stiegen.

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admin am 15. Januar 2018 in Aktuelles