Monatsarchiv für Juli 2016

Robuste und sichere Depots in der Fonds-Vermögensverwaltung – 13.07.2016


Es gibt bessere Lösungen

Welche Wirkungen der Brexit auf die Wirtschaft und das Finanzwesen tatsächlich hat, wird man in den Geschichtsbüchern lesen. Auf der Suche nach Sicherheit brachen in den ersten Tagen nach der Brexit-Entscheidung die Aktienkurse ein, auch die des DAX und vergleichbarer Indizes. Unabhängig von den tatsächlichen Unternehmensgewinnen suchte sich das Geld seinen Weg und fand ihn beispielsweise in festverzinslichen Wertpapieren. Für den Erwerb hochsicherer Staatsanleihen Deutschlands und der Schweiz nahmen die Anleger sogar in Kauf, Geld zu bezahlen, um den Staaten Geld leihen zu dürfen. Für eine 10-jährige Bundesanleihe betrug die Rendite minus 0,15 Prozent. Für der Deutschen liebstes Kind legen manche sogar noch etwas drauf. Aber es gibt bessere Lösungen.

In Depots mit Fonds-Vermögensverwaltung lieferten die üblichen Schwankungen nach einer kleinen Delle im Vormonat wieder sehr respektable Kursgewinne. Sie sind auf die optimierte Depotstruktur zurückzuführen, die dazu beiträgt, dass auch in unsicheren Zeiten genügend attraktive Alternativen vorhanden sind, die Kursrückgänge anderer Sparten mehr als ausgleichen. Im Juni haben sich beispielsweise Energie- und Edelmetallwerte wieder sehr gut entwickelt. Das lag auch an der durch Unsicherheit ausgelösten Flucht ins Gold, was man am Anstieg des Gold(und Silber-)preises festmachen konnte. Die Kursgewinne in den Depots mit gesamtem Anlageuniversum gründen aber zu einem Großteil auf dem Plus der Rohstoffwerte, auf die Experten in Abschwungphasen durch Zukäufe immer wieder gesetzt haben.

Sachwerte bleiben erste Wahl

Von den negativen Effekten des Brexits blieben Depots mit rein nachhaltigen Geldanlagen leider nicht verschont. Im Vergleich zu Verlusten des DAX oder anderer bedeutender Indizes sind die Kursrückgänge aber sehr moderat. Das ist den Vermögensverwaltern gelungen durch reduzierte Aktienquote bei gesteigerter Cash-Haltung einerseits, andererseits durch weltweite Streuung, in der Europa schwächer gewichtet ist. Trotz allem bleiben Aktien mittel- und langfristig eine Geldanlage erster Wahl. Der typische deutsche Sparer muss sich auf eine lange Periode sehr niedriger bis negativer Zinsen einstellen. Vor diesem effektiven Geldverlust schützt ihn nur eine weltweite Streuung vor allem in die Sachwerte Aktien/Unternehmensbeteiligungen, Immobilien und Erneuerbare Energien wie sie solche Depots bieten.

Es leiden aber nicht alle unter den Wirkungen des Brexits. Die in den kommenden Monaten erwarteten größeren Schwankungen werden sich langfristig positiv auf den Ertrag der Depots der Sparplan-Vermögensverwaltung auswirken, da in Phasen tieferer Kurse die Anteile preisgünstiger zu erwerben sind.
Die Möglichkeit, günstig auf Einkaufstour gehen zu können, ist ein wichtiger Grund, warum viele Vermögensverwalter immer noch viel Cash halten. Die Tage vor und nach dem Brexit erlebten sie verhältnismäßig ruhig, denn sie waren auf beide Szenarien vorbereitet. Es gab weder Käufe noch Verkäufe, weil die Anlageverteilung in den Depots der Situation angemessen und auf Krisenszenarien vorbereitet ist.

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admin am 13. Juli 2016 in Aktuelles