VHS-Seminar Nachhaltige Geldanlagen in Wiesbaden – 30.3.2017


Ökologisch, ethisch und sozial investieren
Vielen Menschen genügt es heute nicht mehr, ihr Geld einfach zu vermehren, sie wollen stattdessen sinnvoll investieren. Für sie kommen nur Anlagen in Frage, die ökologisch einwandfrei sind, ethischen und moralischen Kriterien genügen und die im besten Fall einen Nutzen für die Gemeinschaft mit sich bringen. Erstaunlicherweise sind es in so gut wie jedem dieser Seminare mehr Frauen als Männer, die das Thema Nachhaltigkeit anspricht, da machte auch die Veranstaltung vor zwei Tagen in Wiesbaden keine Ausnahme.

Was bedeutet ökologisch, ethisch und sozial investieren eigentlich? In einer Einführungsrunde erläuterte Ernst Rudolf den Teilnehmern die Begriffe und die Inhalte für die sie stehen. Nachhaltige Geldanlage streut in das gesamte Spektrum von der ökologischen über die ökonomische bis zur sozialen Nachhaltigkeit und bedeutet
• in Unternehmen und Branchen zu investieren, die bessere Chancen haben, längerfristig stabil zu wachsen;
• in Unternehmen und Branchen zu investieren, die dazu beitragen, unsere Lebensgrundlagen zu erhalten und zu verbessern;
• verantwortungsbewusstes Handeln und innovative Lösungen zu unterstützen, die einen ökologisch notwendigen und ökonomisch sinnvollen Wirtschaftswandel herbeiführen.

Nachhaltigkeit selbst besteht aus drei wesentlichen Komponenten:
1. Ökologische Nachhaltigkeit: Natur und Umwelt für kommende Generationen erhalten.
2. Ökonomische Nachhaltigkeit: eine Wirtschaftsweise, die dauerhaft eine tragfähige Grundlage für Erwerb und Wohlstand bietet. Wirtschaftliche Ressourcen werden vor Ausbeutung geschützt.
3. Soziale Nachhaltigkeit: die Entwicklung einer Gesellschaft, die die Teilnahme aller ihrer Mitglieder möglich macht und mit dem Ausgleich sozialer Kräfte eine auf Dauer lebenswerte Gesellschaft erreicht.

Ganzheitliche Betreuung – unabhängig, fair und transparent
Im zweiten Teil standen Geldanlageprodukte, die den Kriterien der Nachhaltigkeit genügen, im Vordergrund, welchen Schwankungen und Risiken sie üblicherweise unterliegen und welche Wertpapiere man als Laie niemals kaufen sollte, auch wenn sie als nachhaltig bezeichnet werden. Die Grundprüfung auf Sinnhaftigkeit ist auf der Basis von Anlageklassen und Produktkategorien bei allen Geldanlagen gleich, ob nachhaltig oder nicht. Und es gibt keinen Grund, ein Wertpapier positiv zu bewerten oder gar zu erwerben, nur weil es mit dem Etikett nachhaltig versehen ist.

Glücklicherweise stehen neutrale Beratung und Betreuung mittlerweile auch Kleinanlegern offen. Denn professionelle Vermögensverwalter bieten schon seit einiger Zeit ihre Dienste auch für Anlagevolumen ab 30.000 Euro an oder die Kunden zahlen einen monatlichen Betrag in eine Sparplan-Vermögensverwaltung ein. Damit profitieren sie von außerordentlichen Vorteilen, genießen eine ganzheitliche Betreuung – unabhängig, fair und transparent – und sind damit auf der sicheren Seite. Das ist möglich mithilfe standardisierter Verfahren, die sich über Jahre bewährt haben und mit denen beide Seiten ein lohnendes Kosten-Nutzen-Verhältnis erzielen.

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admin am März 30th 2017 in Veranstaltungen

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