Erstklassige Finanzdienstleistung führt zu optimaler Geldanlage – 14.04.2017


Von Anlagen und Autos
Es gibt offenbar einen Zusammenhang zwischen dem Verhalten von Protagonisten der Finanzbranche und dem von ihnen favorisierten Auto: Forscher aus den USA und Singapur stellten nach dem Auswerten von Daten aus über 20 Jahren (u. a. Datenbanken zu Autokäufern) und über 50.000 Fonds fest, dass jene Fondsmanager besondere Risiken eingehen und darüber hinaus schlechtere Ergebnisse liefern, die privat besonders starke (Renn-)Autos fahren. Die Botschaft der wissenschaftlich gewonnen Erkenntnisse lautet hier: Vertraue Geld lieber Fondsmanagern an, die langweilige, vernünftige Familienkutschen fahren.

Zwar ist nicht jede wissenschaftliche Studie Gesetz und man darf über manche Zusammenhänge auch mal schmunzeln, aber für professionelle Vermögensverwalter gehört die Auswahl von und die Zusammenarbeit mit Fondsmanagern einerseits zum Tagesgeschäft, andererseits ist sie wesentliche Säule deren Tätigkeit. Und mit vielen Jahren Erfahrung lässt sich leicht bestätigen: Die Tendenz stimmt. Es sind eher die seriösen, unauffälligen Typen, mit denen man gute Ergebnisse erzielt und mit denen es sich deshalb eine langfristige Zusammenarbeit lohnt.

Streuung bringt Sicherheit
Mit dem nicht enden wollenden Ausbleiben neuer Finanzkatastrophen ist mittlerweile feststellbar, dass Anlageexperten und Analysten in ihren Meinungen immer extremer werden: Die einen sind rückhaltlos euphorisch und absolut davon überzeugt, dass der Aufschwung an den Börsen immer weitergeht; die anderen dagegen treten nur noch als Warner und Mahner auf, und verkaufen aus Angst vor der Apokalypse alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Hier gilt es, kühlen Kopf zu bewahren, sich nicht auf eine Seite zu schlagen, sondern auf viele Meinungen zu setzen. So gewährleistet man die zur Sicherheit notwendige Streuung, und zwar nicht nur in Geldanlagen, sondern auch in Erwartungen der zukünftigen Entwicklung, die – wie wir alle wissen – niemand zuverlässig vorhersagen kann.

Die Finanzbranche wäre aber nicht sie selbst, wenn es nicht vor sogenannten Experten wimmeln würde, die vorgeben zu wissen, wann die Märkte sich wohin bewegen. Das sind im Grunde die gefährlichsten Akteure, die mit den schnellen Autos, sozusagen. Gute Vermögensverwalter sind sehr auf der Hut vor Leuten, die mit schönen Kennzahlen aus der Vergangenheit suggerieren, in die Zukunft blicken zu können; die mit Blähbegriffen wie Jensen Alpha p. a., Beta, Sharp Ratio, Korrelation, Draw Down um sich werfen, um Kaufimpulse auszulösen; die zum Teil ins Pseudowissenschaftliche abdriften, als wollten sie das Mittagswetter auf der Grundlage von Morgendämmerung, Windgeschwindigkeit und Schwalbenflug vorhersagen. Die Vergangenheit bleibt zwar, aber sie ist abgeschlossen. Kennzahlen zeigen, wie gut bislang gearbeitet wurde, aber sie sind zum Vergleich von Anlagestrategien nur bedingt geeignet.

Bessere Lösungen nutzen
Unterdessen frisst sich das Nullzinsregime der Europäischen Zentralbank (EZB) durch viele Bereiche und ist mittlerweile mehr oder weniger flächendeckend bei den Bankkunden angekommen. Herkömmliche zinsbasierte Sparformen wie Sparbuch, Banksparplan, Lebensversicherung und Bausparvertrag sind zu Auslaufmodellen geworden. Aber es gibt Lösungen – bessere Lösungen: Erstklassige Finanzdienstleister bieten mit Depots sowohl in der Fonds- als auch in der Sparplan-Vermögensverwaltung optimale Anlagemöglichkeiten.

Für die (Wieder-)Anlage eines größeren Betrags (z. B. aus einer Lebensversicherung, einer Erbschaft oder einer betrieblichen Abfindung) stehen zwei sinnvolle Möglichkeiten zur Verfügung. Wer öfter über sein Geld verfügen will oder muss, kann sich für ein Festgeldkonto bei einer Bank entscheiden. Wer aber sein Geld sicher und gewinnbringend anlegen will und dabei nicht unter Zeitdruck steht – empfehlenswert ist ein sogenannter Anlagehorizont von mindestens drei Jahren –, für den ist ein Vermögensverwaltungs-Depot die optimale Wahl. Die Investitionen finden statt in Fonds aller zur Verfügung stehenden Anlageklassen – weltweit, breit gestreut und damit so sicher wie irgend möglich.

Für regelmäßige Einzahlungen in einen neu abzuschließenden Banksparplan, eine Kapitallebensversicherung oder einen Bausparvertrag gibt es in den meisten Fällen eine sinnvolle Alternative. Wesentlich effektiver und effizienter als in einem Bausparvertrag – weil renditeträchtiger und kostensparender – arbeitet monatlich angelegtes Geld in einer Sparplan-Vermögensverwaltung. Dies gilt sowohl für die klassische Altersvorsorge oder das Sparen für Kinder und Enkel als auch wenn die Absicht besteht, später eine Immobilie zu erwerben.

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admin am April 14th 2017 in Aktuelles

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