Depot-Vermögensverwaltung nutzt Chancen – 5.3.2018


Viele Deutsche sparen falsch
Man könnte meinen, in den vergangenen Jahren hätte sich herumgesprochen, dass es in der aktuellen Nullzinslage auf festverzinsliche Wertpapiere und Tagesgeldkonten und Sparbücher so gut wie keine Zinsen mehr gibt. Das hält aber Deutschlands Privatanleger nicht davon ab, mindestens die Hälfte ihrer frisch angelegten Gelder auf – genau: Sparbücher und Tagesgeldkonten zu deponieren. Geldentwertung durch Inflation? Ja, die gibt es wohl, aber solang sich die Zahlen nicht ändern (10.000 bleiben schließlich 10.000, egal, wie oft oder lang man draufschaut), nimmt der Durchschnittsanleger lieber in Kauf, dass sein Geld schleichend an Wert verliert, als dass er sich sinnvolleren Geldanlagen zuwendet, die ihm aber ihrer Schwankungen wegen eher unheimlich sind.

So kommt es, dass das Gros der Deutschen immer noch einen Bogen um Aktienmärkte macht, was die Deutsche Bundesbank in den hübschen Satz packt: „Die Präferenz der privaten Haushalte für liquide und risikoarme Anlagen hält an.“ Ende September vergangenen Jahres horteten die Bürger dieses Landes 2270 Milliarden Euro und damit rund 39 Prozent ihres Geldvermögens als Bargeld oder Einlagen auf Giro- oder Tagesgeldkonten, wo es einerseits nicht unter der Matratze langen Fingern leicht zugänglich und damit „sicher“ ist und andererseits auf jedem Kontoauszug sicher und in der Summe verlässlich sichtbar. Auf Aktien und/oder Fonds entfielen im Übrigen 632 Milliarden Euro und damit rund 11 Prozent des Geldvermögens der Privathaushalte. Kein Wunder, dass die Vermögensrenditen in Deutschland im internationalen Vergleich besonders niedrig sind. Schließlich sind Aktien auf lange Sicht nicht erst seit der Nullzinsphase anderen Anlagenklassen in Sachen Rendite eindeutig überlegen.

Ganzheitliche Betreuung – unabhängig, fair und transparent
In Zeiten, in denen Menschen gezwungen sind, privat für das Alter vorzusorgen, wird diese falsche Gewichtung zunehmend zum Problem. Denn in einem Niedrigzinsumfeld ist es ohne eine gesunde Portion Aktien so gut wie unmöglich, ein relevantes Einkommen oder einen erheblichen Ertrag zu erzielen. Was also tun? Wie die Scheu vor dem unbekannten Land überwinden? Am besten, man sucht und findet einen Partner. Menschen, die ihr Geld sicher und gewinnbringend anlegen wollen und dabei nicht unter Zeitdruck stehen – empfehlenswert ist ein sogenannter Anlagehorizont von mindesten drei Jahren –, sind mit einem oder mehreren Vermögensverwaltungs-Depots gut beraten, in denen ihr Geld in Fonds aller zur Verfügung stehenden Anlageklassen und damit in einem sinnvollen Verhältnis auch in Aktien investiert wird – weltweit, breit gestreut und damit so sicher wie irgend möglich.

Professionelle Vermögensverwalter bieten in der Fonds-Vermögensverwaltung schon seit einiger Zeit ihre Dienste auch für Anlagevolumen ab 30.000 Euro an. Damit profitieren alle Anleger von außerordentlichen Vorteilen, genießen eine ganzheitliche Betreuung – unabhängig, fair und transparent – und sind auf der sicheren Seite. Das ist möglich mithilfe standardisierter Verfahren, die sich über Jahre bewährt haben und mit denen beide Seiten ein lohnendes Kosten-Nutzen-Verhältnis erzielen, einerseits. Andererseits sind die erzielten Renditen in jedem Fall größer als auf einem Tagesgeldkonto.

Sparplan-Vermögensverwaltung statt Sparbuch oder Bausparvertrag
Wer nicht viel auf der hohen Kante hat und deshalb lieber in Raten spart, ist heutzutage mit Sparbuch oder traditionellem Bausparvertrag nicht mehr gut dabei. Gründe: Sparbücher unterliegen dem Nullzins und Bausparkassen berechnen hohe Gebühren bei eher bescheidenen Zinsen. Gut möglich, dass man am Ende nicht einmal seine Beiträge zurückbekommt. Wesentlich effektiver und effizienter, weil renditeträchtiger und kostensparender arbeitet monatlich angelegtes Geld in einer Sparplan-Vermögensverwaltung – erst recht, wenn die Absicht besteht, später eine Immobilie zu erwerben.

Nehmen wir einen Sparplan mit 300 Euro Monatsrate als Beispiel: Im Vergleich zu einem Bausparvertrag beträgt in einer Sparplan-Vermögensverwaltung der Unterschied der nach zehn Jahren angesparten Summe bis zu 10.000 Euro. Das heißt, anstatt 36.000 Euro haben Anleger 46.000 Euro auf dem Konto. Wenn nach dieser Zeit die Zinsen wieder höher sind, ist eine Einmalzahlung in einen Bausparvertrag der bessere Weg, um sich ein günstiges Darlehen zu sichern. Wer zuerst bestmöglich anspart und dann einmalig einzahlt, hat zudem den großen Vorteil, dass ihm zum aktuellen Zeitpunkt mehr Informationen (Was kann und will ich mir leisten? Wie viel Eigenkapital steht mir zur Verfügung? Was verdiene ich jetzt? Wie viel will ich für die Finanzierung/Kredite maximal ausgeben?) zur Verfügung stehen, die helfen, die Bausparkasse und den Tarif zu finden, die zur aktuellen Situation am besten passen. So spart man zusätzlich zum höheren Sparvolumen auch noch Geld.

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admin am März 5th 2018 in Aktuelles

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