Wenn es Anlegerschutz gäbe – 04.09.2012 – 1


Die Verschwendungsmaschine
Vor kurzem fasste die Süddeutsche Zeitung das Sportfördersystem in Deutschland unter der Überschrift „Die Verschwendungsmaschine“ zusammen.
Dazu die SZ: „Für das Fördersystem ist es paradoxerweise funktional, viel Zeit und hohe Kosten bei den Athleten zu verursachen, damit die Athleten Hilfe vom System brauchen. Nach demselben Muster ist die Polizei auf die Kriminalität angewiesen, die Ärzte auf die Kranken. Und die Kirche auf die Ungläubigen.“

Wer schützt die Anleger?
Was das alles mit Geldanlage zu tun hat? Oder gar mit Anlegerschutz?
Nun, seit der Finanzkrise, also in den vergangenen vier Jahren, ist immer mehr Menschen ins Bewusstsein gedrungen, dass Banken nicht darauf aus sind, das Beste für ihre Kunden, sondern für ihren Profit zu tun, dass Bankberater nicht beraten, sondern verkaufen, und dass das ganze Marketing- und Vertriebssystem der Finanzbranche darauf ausgerichtet ist, Beratung zu suggerieren, tatsächlich aber den Gewinn zu maximieren.

Aber zum Glück für den Verbraucher – und damit auch für den Anleger – gibt es ja das Verbraucherschutzministerium! Und es gibt die Verbraucherzentrale – bundesweit und in jedem Bundesland!

Das Bundesverbraucherministerium schützt die Anleger nicht
Das Bundesverbraucherministerium kündigt – mittlerweile seit Jahren – grundlegende Änderungen in der Anlageberatung zugunsten der Anleger an. Und seit Jahren bleibt es bei der Ankündigung.
Eingeführt wurden der sogenannte Beipackzettel zum Finanzprodukt sowie das Beratungsprotokoll – beide in der Zwischenzeit als für den Anleger nutzlos erkannt und beurteilt, auch von der Verbraucherzentrale.

Zum zweiten Teil geht es hier …

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admin am September 4th 2012 in Aktuelles

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